Ganz ehrlich: Ich mag Hunde. Ich finde Hunde wirklich gut. Ich mag mit ihnen spielen, mag mit ihnen spazieren gehen, sie streicheln. Ich hatte selber für einige Zeit einen Hund, den ich wirklich sehr geliebt habe. Ich denke heute noch sehr gerne an ihn.
Nun habe ich aber auch einen kleinen, dreijährigen Sohn. Sollte er mit Hunden spielen? Ja, klar. Ich lasse ihn auch mit Hunden umgehen, solange ich abwägen kann, wie gefährlich der Hund für meinen Sohn sein kann. Ich würde ihn zum Beispiel ohne weiteres nachdenken mit dem kleinen Westie-Terrier meines Chefs spielen lassen, da dieser Hund 1. schön klein ist, 2. noch nie auch nur ansatzweise aggressiv war und 3. ich den Hund im Notfall mit einem Tritt außer Gefecht setzen kann.
Nun sind nicht alle Hunde kleiner als mein Kind. Ich habe ernsthafte Bedenken, meinen Kleinen mit einem Hund spielen zu lassen, der auf Augenhöhe mit meinem Sohn ist. Leider sehen manche Hundebesitzer nicht ein, dass mir die Sicherheit meines Kindes wesentlich wichtiger ist als die Gefühlswelt des Hundebesitzers wegen meiner Dreistigkeit, mein Kind nicht mit seinem Hund spielen zu lassen.
Gerade heute ist mir mal wieder ein Video über den Weg gelaufen, welches mich wieder an die Gefahr erinnert, die von Hunden ausgehen kann. Ich sage bewusst kann, nicht muss. Ich will Euch dieses Video nicht vorenthalten.
Im folgenden Video werden die Auswirkungen einer Attacke eines Drogenspürhundes auf ein kleines Mädchen gezeigt. Das war ein “professionell trainierter” Hund! Einer, der von den US-Behörden trainiert wird und offiziell im Einsatz an Zivilisten ist. Gerade von solchen Hunden sollte so eine Gefahr nicht ausgehen. Um wieviel höher ist die Gefahr bei Hunden, die von Privatpersonen trainiert werden, die nicht das Fachwissen und psychologische Verständnis für das Tier haben können?
Solche Verletzungen, oder gar schlimmere, möchte ich nicht an meinem Sohn sehen.
Ein Fall aus Dezember 2011, in dem ein Husky ein Baby tot biss. Auch solch vermeintlich lieben, treuen Freunde wie die Huskies sind immer noch Tiere und folgen ihren Instinkten.
http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/husky-bei-szlig-t-zwei-wochen-altes-baby-tot-article1342382.html
Ein Schäferhund verletzt drei Kinder in Berlin:
http://www.bz-berlin.de/bezirk/steglitz/schaeferhund-verletzt-drei-kleine-kinder-article1323948.html
Ich möchte mit diesem Beitrag einfach nur den Leuten, die mir kopfschüttelnd gegenüberstehen wenn ich meine Bedenken äußere, zeigen, wie unberechenbar Hunde, wie alle Tiere, in manchen Situationen sein können. Es ist mir dann auch egal, wenn ich ihre Gefühle verletze, wenn ich mein Kind und seine Gesundheit für wichtiger erachte als die Spielzeit mit dem Hund meines Gegenübers.